Seit 2016 bietet die Gebrüder-Grimm-Grundschule die Jugger-AG an, die sich an die Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse richtet.

Jugger ist ein Mannschaftssport, der sich aus einer Mischung aus Rugby und Ritterspiel mit Schaumstoffwaffen (Pompfen) zusammensetzt. Das Ziel des Spiels ist es den Ball (Jugg) in das gegnerische Tor (Mal) zu platzieren. Beide Mannschaften bestehen aus vier Pompfern und einem Läufer, der als einziger im Team, den Jugg berühren darf und somit Punkte erzielen kann.

Zu Beginn des Spiels rüsten sich die Spieler, bis auf den Läufer, mit unterschiedlichen Pompfen aus. Die Spieler versuchen mit den Pompfen die Gegner von ihrem Läufer fern zu halten, indem sie sie abschlagen. Ist ein Spieler getroffen, muss er sich hinknien und scheidet kurze Zeit aus. Gelingt es dem Läufer einer Mannschaft den Jugg in das gegnerische Mal zu platzieren, bekommt seine Mannschaft einen Punkt und der Spielzug endet. Die Mannschaft, die nach Ende der Spielzeit die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Warum Juggern?

Jugger ist ein Trendsport für Aggressionsabbau, soziales Lernen und breitet sich weltweit immer mehr aus.

Die Kinder können sich bei dieser Sportart nicht nur auspowern und ihre Ausdauer trainieren, sondern lernen auch die richtige Spieltaktik zu finden und anzuwenden. Sie stärken ihren Teamgeist und lernen Verantwortung zu tragen, indem sie im Team gemeinsam Entscheidungen treffen und jeder Spieler diese verantwortungsvoll vertritt. Außerdem lernen sie mit Fairness und Selbstbeherrschung umzugehen und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Juggern ist eben kein wildes Aufeinanderschlagen und funktioniert nur mit ganz klaren Regeln.

Auch wenn diese Sportart gewalttätig aussieht, ist die Verletzungsgefahr nicht größer als bei anderen Sportarten.